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Ein herzliches "Tach", wie es häufig so schön im Ruhrgebiet heißt. Wir freuen uns, dass Sie unsere Internetseite besuchen. Wir haben für Sie einige Informationen über uns und unsere Praxis zusammen gestellt. Klicken Sie sich einfach mal durch. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unser Team.

Die in der Folge dargestellten Symptomatiken "KiSS" und "KiDD" werden in der Wissenschaft in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht einheitlich beurteilt. Die Therapie der Manuellen Medizin wird in der Wissenschaft ebenso nicht einheitlich gesehen. Auch liegt diesbezüglich noch keine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie vor, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung für gesundheitliche Wirkaussagen erfordert.


Kongresse

ZiMMT-Kongress Berlin 2016

Vom 03.03. bis 05.03.2016 treffen sich wieder ausgewiesene Spezialisten, die sich mit der Kindes-Entwicklung beschäftigen, um die neuesten Ideen und Erkenntnisse einem ausgewiesenen Publikum von Therapeuten, Diagnostikern, Pädagogen und weiterer Professionen vorzutragen und zu diskutieren. Holger Spittank und Michael Ammermann haben interessante Referenten mit den verschiedensten Schwerpunkten gewinnen können. Unter dem Leitthema ENTWICKLUNG IN THEORIE & PRAXIS -MANUELLE MEDIZIN-HAND IN HAND stehen die uns anvertrauten kleinen Patienten wieder im Vordergrund, aber auch ältere Kinder und Erwachsene sollen im Fokus der Betrachtung stehen.

Neuropädiatrische und entwicklungsphysiologische Aspekte finden sich ebenso wie Informationen zu Bindung und Problematiken wie Händigkeit und visuelle Störungen mit ihren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung.

Bereits am Donnerstag beginnt der Kongress fast schon traditionell mit spannenden Workshops, die sich mit unterschiedlichen Aspekten in der Entwicklungs- und Wahrnehmungsdiagnostik beschäftigen und von ausgewiesen Experten in kleinen Seminar-Gruppen angeboten werden. Den genauen Ablaufplan sehen Sie unten auf dieser Seite.

Es sollte also für jede Profession etwas dabei sein, und wir hoffen, dass Sie sich angesprochen fühlen und neugierig geworden sind. Wir freuen uns auf Sie. Bei der Anmeldung ist Ihnen das Kongressbüro gerne behilflich. Tipps und Links auch zu verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten oder der Freizeitgestaltung drumherum können Sie gerne erfragen. Ein Link zum Kongressbüro ist unten eingestellt.

Herzlich willkommen in Berlin 2016!

Ankündigung Kongress 2016 ZiMMT & ÄMM:

Entwicklung in Theorie & Praxis
Manuelle Medizin - Erfahrung & Wissenschaft Hand in Hand

Wann: vom 03.03. bis 05.03.2016
Wo: Henry-Ford-Bau Berlin

nähere Infos: http://www.manmed.info - Kongresse | Infos und Anmeldung unter www.meger-consulting.de oder www.zimmt.eu


Nachlese Dortmunder Dialog 2014

Der schiefe Säugling - KiSS?   -    Osteopathie oder Manuelle Medizin?

Am 22.02.2014 fand der erste Dortmunder Dialog statt. Knapp 50 ÄrztInnen und TherapeutInnen der verschiedensten Fachbereiche sorgten für ein volles Haus. Zu Beginn entführte Robby Sacher die Anwesenden in die verschiedenen Bereiche der frühkindlichen Entwicklung mit ihren unterschiedlichen Facetten. Im Anschluss erläuterte Holger Spittank das sogenannte "Konsensus-Papier", in dem Osteopathen und Manualmediziner der verschiedenen Richtungen Empfehlungen bei der Diagnostik und Behandlung von Säuglingen formuliert hatten. Dieses Papier wurde auch durch die Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) übernommen. Mirjam und Robert Schleusener erläuterten unterstützt von Videos und Bildern nicht nur das Bindegwebe und seine Grenzflächen, sondern brachten den Zuhörern auch die osteopathische Philosophie näher. Die manualmedizinische/chirotherapeutische Sichtweise legte Marc Wuttke dar. Dass Manualmedizin vor allem auch eine Differentialdiagnostik ist, fand auch den uneingeschränkten Zuspruch der osteopathischen Kollegen. Im anschließenden Dialog bestand ausreichend Gelegenheit für Fragen und eine lebhafte Diskussion. Holger Spittank ermöglichte den Anwesenden einen Ausblick auf die älteren Kinder. Hier beschrieb er vor allem Wahrnehmungs- und Lage-/Raumauffälligkeiten. Die Problematiken wurden anhand spannender Videos sehr anschaulich vor Augen geführt. Abgerundet wurde der Tag durch die Vorstellung interessanter Fälle aus der manualmedizinischen Sprechstunde.

Alles in allem war die Premiere gelungen. Wir möchten uns noch einmal sehr herzlich bei allen Teilnehmern und vor allem auch bei Mirjam und Robert Schleusener bedanken. Aus den Reihen der Anwesenden wurde der Wunsch nach einer Fortsetzung geäußert. Wir werden an dieser Stelle rechtzeitig darüber informieren.


87. JHV der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. im Mai 2016 in Düsseldorf

Im Rahmen der Sondersitzung der Arbeitsgruppe manuelle Medizin in der HNO-Heilkunde unter Leitung von Prof. Dr. C. Arens (Magdeburg), Priv.-Doz. Dr. M. Hölzl (Traunstein) trug Dr. Wuttke zu dem Thema „Manualmedizinische Aspekte kindlicher Krankheitsbilder in der HNO“ vor.

In seinem Kurzvortrag beschrieb er das komplizierte Zusammenspiel der sensorischen Regulation, die vor allen Dingen einer altersgerechten Lage-/Raum-Wahr-nehmung dienen. Störungen in den erwähnten Bereichen führen häufig zu motorischen Entwicklungsstörungen aufgrund von Vermeidungsstrategien. Diese resultierten meist aus nicht adäquaten Antworten auf Lage-/Raum-und schnelle Bewegungsänderungen im Alltäglichen. Eine zielgerichtete Diagnostik beziehe sich hier vor allen Dingen auf die Diagnostik von Störungen im Bereich des visuellen und des auditiv/vestibulären Systems und vor allem in der Propriozetion. Interdisziplinäre Zusammenarbeit sei hier genauso von Nöten wie das Wissen um entsprechende Diagnostik und Therapien. Die manualmedi-zinische Therapieoption zielt in erste Linie auf Behandlungen von Störungen im Bewegungsapparat, vor allen Dingen gerade im Bereich der Kopfgelenke und des Beckenringes ab. Dr. Wuttke demonstrierte in seinem Vortrag entsprechende Beispiele anhand von Bild- und Video-material. In der anschließenden Diskussion wurde von den Zuhörern die Wichtigkeit von weiterer interdisziplinärer Zusammenarbeit unterstrichen.

Im Rahmen der Arbeitsgruppensitzung wurde Prof. Dr. Hülse für seine langjährigen Verdienste auf dem Gebiet der manuellen Medizin mit dem erstmals verliehenen „Atlas-Award“ ausgezeichnet.


29. Kongress des IVBS am 07./08.05.2016 in Lahnstein

Am 08.5.2016 nahm Dr. Wuttke am IVBS-Kongress in Lahnstein teilt. Der internationale Verband für binokulares Sehen ist ein Zusammenschluss von Optometristen, die sich mit der Diagnostik und Therapie von funktionellen Störungen des Sehapparates beschäftigen.

Die binokulare Sehfähigkeit ist vor allen Dingen im Schulbereich beim Leseerwerb und in der Rechtschreibung wichtig. Viele Kinder, so führte Dr. Wuttke in seinem Vortrag aus, litten hier vor allen Dingen unter Kopfschmerzproblematiken und sogenannten Konzentrationsstörungen. Wichtig sei hier die verbesserte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachrichtungen. Dr. Wuttke legte die Zusammenhänge zwischen Funktionsstörungen der Halswirbelsäule und auffälligen Augenbewegungen dar; dies zeigte er anhand von Fallberichten die er anhand von Schriftproben und Untersuchungs-befunden demonstrierte. Im Weiteren legte er die komplizierte Zusammenarbeit der verschiedenen Sinnesorgane dar. Die Diagnostik von Kindern, die in der manualmedizinischen Sprechstunde mit Konzentrationsauffälligkeiten, Lese-/ Rechtschreibschwäche oder Kopfschmerzen etc. vorgestellt werden, sei in erster Linie eine Wahrnehmungsdiagnostik.

Kopfgelenksstörungen hätten durchaus direkte Auswirkungen auf die Augenmotilität, was er auch anhand eines Beispielvideos dokumentierte. Nach manualmedizinischer Intervention ist häufig eine ergänzende augenärztliche und auch funktionell optometrische Untersuchung sehr sinnvoll. Eine optometrische Therapie ziele, nach ausführlicher Diagnostik, auf die Einleitung eines Visualtrainings und/oder gelegentlich auf die Verordnung einer Prismenbrille ab.

In der anschließenden Diskussion wurde auch von Seiten des Plenums die häufig noch deutlich verbesserungswürdige Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen, die sich mit der kindlichen Entwicklungsdiagnostik beschäftigen, bemängelt. Für die Zukunft sollte ein noch intensiverer Kontakt mit gegenseitigem Austausch und auch Weiterbildungen und Hospitationen genutzt werden, um für die betroffenen Kinder den mühsamen und langwierigen Diagnostikweg möglichst weiter abzukürzen.


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