Dr. Wüstkamp

Jahrgang 1975, verheiratet, zwei Kinder

Studium der Humanmedizin 1995-2001 an der Ruhr-Universität Bochum.

1996 - 1999 studienbegleitend, dreijährige Ausbildung in Traditioneller chinesischer Medizin mit einem abschließenden 2-monatigen Aufenthalt in chinesischen Krankenhäusern – WHO, Peking. Die Kontraste und Widersprüche der westlichen und fernöstlichen Medizin haben mich früh geprägt und im Umgang mit Krankheiten und medizinischer Versorgung hierzulande viele Fragen aufgeworfen.

2001 Praktisches Jahr mit chirurgischem Tertial am Policlinico Agostino Gemelli in Rom. Kulturell, sprachlich, beruflich, kulinarisch... insgesamt eine unvergessliche Zeit.

Mein Start in den Beruf war 2002 in der chirurgischen Klinik St. Josef Hospital, Bochum.  Das „Handwerk“ der Chirurgie ist spannend, vielfältig und löst, je nach Begabung und Unterstützung, eine Leidenschaft aus, dem man sich nur schwer entziehen kann.  Als junge Medizinerin nach der Jahrtausendwende sah ich meine Zukunft nicht allzeit bereit in der chirurgischen Klinik...

2003 erfolgte der Wechsel in die Innere Medizin. In der internistischen Abteilung von Prof. Tromm im Evangelischen Krankenhaus Hattingen hatte sich ein innovatives Team zusammengefunden mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Infektiologie und Kardiologie sowie Intensivmedizin. Ich hatte hervorragende Lehrer, so dass ich fast fünf Jahre blieb und davon drei Jahre als Notärztin im Ennepe-Ruhr-Kreis unterwegs war. 

2007 - 2013 Facharztweiterbildung in Gefäßmedizin und Diabetologie im Klinikum Dortmund, interdisziplinäres Gefäßzentrum im Haus der Maximalversorgung. Facharzt für Innere Medizin 2009.

Dann kam privat eine Neuorientierung: Die Geburt unserer ersten Tochter stellte unser Leben auf den Kopf. Ein Schreikind vom ersten Tage an. Als Mutter fragte ich mich: Was mache ich falsch? Als Ärztin fragte ich mich: Was könnten die Ursachen sein? Es begann eine Odyssee durch viele Behandlungszimmer bis ich durch eine Empfehlung Anfang 2010 in der Praxis von Robby Sacher, Marc Wuttke und Hans Martin Bullinger eintraf. Der Effekt der Behandlung war lebensverändernd. Nachts schlafen – was für ein Luxus! Tagsüber ein glücklich lachendes Kind anstatt Geschrei. Diese bis Dato unbekannte Therapieoption machte mich neugierig auf mehr...

2012 Hospitation in der Praxis am Freistuhl – Paradigmenwechsel und neue Facharztausbildung dank Elternzeit - Manuelle Medizin als Therapie bei Störungen der Tiefenwahrnehmung!? – Faszination eines noch kontrovers diskutierten, medizinischen Spektrums. 2013 Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin.

Seit dem Frühjahr 2014 Neumitglied der Gemeinschaftspraxis am Freistuhl.

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